Nachfrage nach physischem Gold so hoch wie seit 2011 nicht mehr!

Schon das 9. Quartal in Folge kaufen die Zentralbanken physisches Gold und erhöhen damit sukzessive ihre Währungsreserven. Lesen Sie hier einen sehr interessanten Artikel, der einmal mehr beweist, worin der Unterschied zwischen “Papiergold” und physischem Gold liegt.

Artikel Deutsche-Mittelstands-Nachrichten

Mein Fazit: Physisches Gold und Silber gehören Heute mehr denn je in jedes gut strukturierte Portfolio!

 

Edelmetallpreis-Absturz – Das sollte man unbedingt wissen!

Wir verkaufen mal schnell 500 Tonnen Gold (ca. 21,8 Mrd. USD) auf dem Papier und drücken dadurch ruckartig den Goldpreis (nicht den eigentlichen Wert des Goldes) durch ein starkes Angebotsplus, haben aber zum Zeitpunkt des Verkaufs gar kein physisches Gold. Das nennt man Leerverkauf. Dann kaufen wir kurzer Hand so viel physisches Gold vom Markt, wie wir bekommen können, nachdem viele „Nicht-Wissende“ durch diesen starken Preisrutsch völlig verunsichert sind und aus Angst vor “Schlimmerem” ihr physisches Gold schnell verkaufen. Dadurch haben wir gewissermaßen den Markt in der Hand und können die Preise zu unseren Gunsten beeinflussen. Und immer, wenn wir den Eindruck haben, dass wir unsere Goldbestände aufstocken sollten, weil z.B. eine weitere Stufe der Finanzkrise erreicht ist (s. Zypern), dann machen wir das Spielchen auf ein Neues. Sie meinen, das kommt Ihnen irgendwie bekannt vor?

Wer sich in diesen Tagen die Preise von Gold und Silber ansieht, der könnte meinen, die Krise sei überstanden und die Edelmetalle seien out. Genau dieser Eindruck soll in der Bevölkerung entstehen, um ein Verbleiben der Kunden-Gelder nach der Zypern- Erfahrung bei den Banken sicher zu stellen. Denn von allerhöchster Stelle der EZB kam vor einigen Tagen „versehentlich“ die Botschaft, dass die Spareinlagen in Europa nicht mehr sicher seien. Das hat wiederum zur Folge, dass sich viele Banksparer nach echtem Geld wie Gold und Silber umsehen. Mit den manipulativen Drückungen (s.o.) der Edelmetalle durch Großbanken sollen die Edelmetalle nun aber aus dem Fokus gerückt werden. Nachfolgende Aufstellung soll Sie ermutigen, gerade jetzt ihre edlen Metalle unbedingt zu behalten und falls möglich eher sogar noch aufzustocken. Denn: Gold und Silber sind begrenzt – der Dollar und alle anderen Pseudo-Währungen hingegen sind unendlich vermehrbar.

Fakt 1: Der Gegenwert der aktuellen Goldreserven der USA beläuft sich auf ca. 350 Mrd. USD – die Staatsverschuldung liegt bei weit über 15.000 Mrd. USD

Fakt 2: Die Weltgoldreserven aller Länder inkl. IWF beliefen sich Ende 2012 auf ca. 31.500 Tonnen mit einem Gegenwert von ca. 1.375,2 Mrd. $
Das sind weniger als 10 % der aktuellen Staatsverschuldung der USA!

Fazit: Alles Gold der Welt würde bei Weitem nicht ausreichen, um allein die Schulden der USA zu begleichen!

Hier zeigt sich ganz deutlich der Unterschied zwischen Preis und Wert. Gold und Silber sind echte Werte, seit Jahrtausenden. Papiergeld ist unendlich vermehrbar und vor allem vergänglich. Der Dollar wie auch der Euro beziffern einen Preis für Waren und Dienstleistungen, haben aber selbst keinen inneren Wert!

Mehr dazu unter:

http://www.goldreporter.de/ex-regierungs-mitglied-die-fed-steckt-hinter-dem-goldpreis-crash/gold/31871/

http://qpress.de/2013/04/14/die-fed-orchestriert-den-aktuellen-gold-crash/

http://www.rottmeyer.de/einlagenverunsicherung/

Mit Zypern wurde in den letzten Wochen eine neue Epoche der Zwangsgeldeintreibung eingeläutet. Die nächste Zwangsgeldabgabe könnte vielleicht schon uns in Deutschland als Solidaritätsmaßnahme treffen.

Die Goldfinger- Standpunkt Finanzberatung Mannheim

Ein interessanter Artikel aus dem Handelsblatt Online : Seit zwölf Jahren steigt der Goldpreis stetig an. Daran wird sich auch 2013 nichts ändern. Vor allem die Politik der Zentralbanken treibt bekannte Investoren wie George Soros und John Paulson dazu, den größten Goldschatz aller Zeiten anzuhäufen. Zum Artikel

 

Mein Kommentar;

Die lockere Geldpolitik der Zentral- und Notenbanken wird auch in 2013 für steigende Preise beim gelben Metall führen. Das beflügelt mittlerweile auch die großen Finanzinvestoren dazu, verstärkt Gold zu kaufen.

Ich persönlich halte an meiner seit vielen Jahren gewachsenen Strategie fest, meinen Kunden Gold in physischer Form als wichtigen Basisbaustein zur Vermögenssicherung immer zu empfehlen, und zwar unabhängig vom aktuellen Tagespreis.

Die Preisspekulationen um Gold interessieren mich daher überhaupt nicht, denn wer Gold kauft, kauft Währungsschutz und nichts anderes!

Gold: Größer Tagesverlust seit Februar nach Bernanke-Rede

Aus den Handelsblatt von 08.06.2012

Zürich Der Goldkurs hat gestern nach der Rede des US-Notenbank-Chefs Ben Bernanke auf Schlusskursbasis über 50 US-Dollar verloren. Einen vergleichbar großen Tagesverlust gab es zuletzt am 29. Februar. Die Credit Suisse macht im Research Daily enttäuschte Hoffnungen auf weitere quantitative Lockerungsmaßnahmen seitens der Währungshüter für den Abverkauf verantwortlich.

Zum Artikel

Meine Meinung dazu : Wie interessant, diese erneut zugesagte Liquiditätsspritze der amerikanischen Notenbank sorgt also mal wieder für eine Abwertung des Goldpreises oder besser gesagt für eine Aufwertung des Euro und des Dollar gegenüber Gold. Das ist insofern bedenklich, weil es ja von diesen bunten Banknoten weltweit immer mehr gibt! Und die Notenpressen werden auch in nächster Zeit definitiv nicht still stehen. Soviel ist sicher!

Wichtig: Seit Einführung des Euro ist Gold von 313 auf 1.260 Euro gestiegen.

Richtig ist also: der Euro hat  in diesem Zeitraum gegenüber Gold  um 75 Prozent abgewertet! Nur das ist meines Erachtens entscheidend.

Journalisten und sog. Experten tun sich also ganz bestimmt keinen Gefallen wenn Sie behaupten, Gold in physischer Form sei aktuell keine gute Anlageempfehlung. In Zeiten weltweit ausufernder Geldmengen kann ich dies absolut nicht nachvollziehen.

Inventur mit der Goldwaage

Markus Zydra schrieb am 14.05.2012 in der  www.Süddeutsche.de

Bilanz-Schummel bei der Bundesbank? Die Kontrolleure vom Rechnungshof monieren unzureichende Sorgfalt – gerade was die Goldbestände angeht, die im Ausland lagern. Doch Inspektionen in fremden Goldkellern könnten als Affront gewertet werden.

Zum Artikel

Die Goldbestände der Deutschen Bundesregierung belaufen sich aktuell auf ca. 138 Milliarden Euro. Das sind lediglich 6,5 % der aktuellen Staatsverschuldung., die sich ja auf ca. 2100 Milliarden Euro beläuft. Die deutschen Barren lagern alle historisch bedingt zu einem Großteil in den USA sowie in Paris. Beruhigend oder eher beunruhigend?

Ich würde mich freuen mit Ihnen darüber zu diskutieren und freue mich über jeden Kommentar.

Sachwert- Anlagen in Edelmetalle sind auch in Mannheim eine gute und sichere Lösung. Ich berate Sie gerne über meine Sachwertstrategie im Bereich Edelmetall, erste Informationen finden Sie unter www.berardi-vermoegen.de

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